Richtlinien zu "Konfliktmineralien"

Richtlinien zu "Konfliktmineralien"

1. Einleitung

1.1 Ziele

Checkpoint Systems, Inc. verpflichtet sich zur Einhaltung jüngsten Ergänzungen der Dodd-Frank Wall Street Reform und des Consumer Protection Act sowie allen verwandten (SEC) Regeln der US Securities and Exchange Commission, die die Verwendung von Mineralien, die darauf abzielen, die Nutzung von Mineralien, die direkt oder indirekt zur Finanzierung und Unterstützung bewaffneter Gruppen in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) oder angrenzenden Ländern (Sudan, Uganda, Ruanda, Burundi, der Vereinigten Republik Tansania, Sambia, Angola, Kongo, Zentralafrikanische Republik) beitragen, zu vermeiden.

Der Dodd-Frank Act und die SEC-Regeln verlangen von börsennotierten Unternehmen offen zu legen, ob sie Tantal, Zinn, Wolfram oder Gold, das aus der Demokratischen Republik Kongo oder einem angrenzenden Land entstammt, verwenden. Wenn dem so ist, müssen Unternehmen einen Bericht einreichen, in dem die Produkte, die nicht "konfliktfrei" sind angegeben sind. Zudem muss dieser Bericht Informationen über ihre Anstrengungen hinsichtlich einer sorgfältigen Prüfung zur Bestimmung der Quelle und Produktkette dieser Mineralien enthalten.

"Konfliktfrei" bedeutet, dass die Produkte kein Tantal, Zinn, Wolfram oder Gold enthalten, das direkt oder indirekt bewaffnete Gruppen in der Demokratischen Republik Kongo oder in angrenzenden Ländern finanziert oder unterstützt.

1.2 Umfang

Checkpoint und alle Tochtergesellschaften weltweit.

2. Richtlinien zu den "Konfliktmineralien"

2.1 Checkpoints Grundsatzerklärung

Als Hersteller von elektronischen Komponenten und Embedded-Technologie ist Checkpoint dazu verpflichtet, Komponenten und Materialien nur von Zulieferern zu beziehen, die unsere Werte in Bezug auf die Achtung der Menschenrechte, die Integrität und die Verantwortung für die Umwelt teilen.

Folglich wird Checkpoint keine direkte oder indirekte Unterstützung von bewaffneten Gruppen aus der Demokratischen Republik Kongo, von kriminellen Netzwerken oder Tätern von schweren Menschenrechtsverletzungen und/oder sanktionierten Personen oder Organisationen durch die Förderung, den Handel, die Verarbeitung und den Verbrauch von diesen Mineralien tolerieren. Checkpoint wird von sämtlichen Lieferanten verlangen, nur Metalle, die durch eine validierte Lieferkette beschafft wurden, zu benutzen, um zu gewährleisten, dass diese den Konflikt nicht finanzieren.

2.2 Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter

Zur Verwirklichung einer "konfliktfreien" Lieferkette werden Checkpoints Mitarbeiter nach besten Kräften zur Bestimmung der Quelle und Abbildung der Produktkette unserer verwendeten Mineralien beitragen.

Den Mitarbeitern im Ingenieurwesen und der Forschung & Entwicklung ist es verboten, Materialien oder Komponenten aus der Demokratischen Republik Kongo oder angrenzenden Ländern zu beschaffen. Zudem müssen sie die ordnungsgemäße Einhaltung in diesem Zusammenhang dokumentieren. Darüber hinaus sollen alle Checkpoint Mitarbeiter, die sich - unabhängig ihrer Abteilung - mit der Beschaffung von Produkten oder Komponenten von Drittanbietern befassen, Kontrollmechanismen zur Sicherstellung von DRC-konfliktfreien Produkten implementieren sowie Supply Chain Teams jedes Geschäftszweiges in den Prüfungs-Prozess miteinbeziehen.

Unsere Mitarbeiter sind dazu verpflichtet, zuverlässige Darstellungen von Lieferanten zu verlangen, aus denen hervorgeht, dass die von ihnen verwendeten "Konfliktmineralien" nicht aus der Demokratischen Republik Kongo oder angrenzenden Ländern stammen.

Checkpoints Mitarbeiter sollten bei der Beurteilung der Aussagen von Lieferanten eine angemessene Skepsis miteinfließen lassen und auf Ungereimtheiten achten, die im Widerspruch zu den Aussagen der Lieferanten stehen. Hierbei kann es sich etwa um Angaben zur Preisgestaltung von Materialien, zum Sitz des Lieferanten, zur Reinheit/Qualität der verwendeten Materialien zur Produktherstellung usw. handeln.

Checkpoints Mitarbeitern ist es ausdrücklich untersagt, Teile oder Materialien von Lieferanten zu beschaffen, die wiederum Metalle, die bekannter Weise aus Konfliktgebieten stammen oder die als "nicht-konfliktfrei" gekennzeichnet sind, beziehen.

Mitarbeiter von Checkpoint müssen wirtschaftlich angemessene Mittel, einschließlich der Bestimmung alternativer Bezugsquellen anwenden, sowie die Beschaffung von Lieferanten, bei denen ein angemessenes Risiko besteht, dass diese Waren aus der Demokratischen Republik Kongo oder den angrenzenden Ländern beziehen bzw. mit einer Partei, die Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Republik Kongo oder den angrenzenden Ländern ausübt, verbunden sind, einstellen.

2.3 Anerkenntnis durch Checkpoints Mitarbeiter

Checkpoints Mitarbeiter, die für Prozesse in den Bereichen Ingenieurwesen, Forschung & Entwicklung, Produktion oder Beschaffung verantwortlich sind, sollen, wie von der Juristischen Abteilung vorgeschrieben, Bestätigung auf jährlicher Basis darüber abgeben, welche die Einhaltung dieser Richtlinie dokumentiert.