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Checkpoint Systems präsentiert den „FreshFinder“ live auf dem BranchenDialog Fleisch + Wurst am 31. Mai und 1. Juni 2017 in Köln.

May 19, 2017

Innovative RFID-Anwendung für Frischfleisch hilft Einzelhändlern, Abfälle zu reduzieren und den Umsatz durch eine bessere Warenverfügbarkeit zu steigern. Checkpoint Systems präsentiert den „FreshFinder“ live auf dem „BranchenDialog Fleisch + Wurst“ am 31. Mai und 1. Juni 2017 in Köln.

Hirschhorn. Nicht nur aus ethischen Gesichtspunkten haben Einzelhändler ein großes Interesse daran, Abfälle bei Fleisch- und Wurstwaren zu reduzieren. Denn pro Jahr machen die Verluste durch Abfälle in diesem Segment immerhin etwa 2,1 Prozent des Umsatzes aus, so eine EHI-Studie. Wie sich die sogenannte „Verderbquote“ nachhaltig reduzieren und dabei auch noch der Umsatz steigern lässt, zeigt Checkpoint Systems beim „BranchenDialog Fleisch + Wurst“ in Köln mit seiner innovativen RFID-Anwendung „FreshFinder“.

Quellensicherung nutzen

Welche Produkte befinden sich noch in der Theke? Wie steht es um die Haltbarkeitsdaten? Wann sollten Preisnachlässe den Abverkauf ankurbeln? All diese Fragen lassen sich durch den Einsatz fortschrittlicher RFID-Technik quasi auf Knopfdruck beantworten.

Das Prinzip ist einfach: Frischfleisch, das in Selbstbedienungstheken angeboten wird, wird während des Verpackungsprozesses bereits mit für Lebensmittel geeigneten RFID-Etiketten versehen. Diese Etiketten, die bereits per Quellensicherung in die Verpackungen integriert werden können, werden mit allen relevanten Produktdaten wie z. B. Artikelnummer, Preis und Haltbarkeitsdaten kodiert. Mittels verschiedener RFID-Lesepunkte und -Lesegeräte, die z. B. auf der Verkaufsfläche und im Kassenbereich angebracht werden, ermöglicht die Lösung ein automatisiertes Haltbarkeits-Management.

Transparenz über den Warenbestand

„Statt der fehleranfälligen manuellen Inventur erhalten Einzelhändler in Echtzeit automatisch einen exakten Überblick, welche Produkte sich aktuell in den SB-Theken befinden und wann das jeweilige Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist“, erklärt Torsten Labusch von Checkpoint Systems. In der Regel müssten sie schließlich bereits etwa drei Tage im Voraus wissen, wann ein Frischeprodukt abläuft, damit genügend Zeit für verkaufsfördernde Maßnahmen bleibt. Werden Frischwaren zu nah am Mindesthaltbarkeitsdatum verkauft, kann zudem der gute Ruf darunter leiden – gerade in Zeiten, in denen Frische für Konsumenten ein wichtiges Kaufkriterium darstellt.

Ein schlechtes Frischwarenmanagement kann sich aber auch auf den nachfolgenden Umsatz auswirken, ein Aspekt, der häufig vergessen wird. Ist der Nachschub an Produkten unzureichend und kommt es deshalb zu Regallücken, wird der Kunde womöglich einfach dazu übergehen, woanders einzukaufen.

Erfolgreiche Testanwendungen

Das Potenzial für den Einzelhandel ist enorm: Im Rahmen von Tests konnten mithilfe des „FreshFinders“ die Lebensmittelabfälle um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Auch der Umsatz stieg infolge eines optimierten Warennachschubprozesses um sieben Prozent. Darüber hinaus konnte der Arbeitsaufwand um bis zu 50 Prozent reduziert werden, was Einzelhändler in die Lage versetzt, ihre personellen Ressourcen mehr auf den Kundenservice in den Frischeabteilungen zu konzentrieren.

Um die Vorteile von RFID-Technik im Bereich des Frischwarenmanagements zu nutzen, sind nur minimale Investitionen in die Infrastruktur erforderlich. „Als Komplettanbieter beraten wir unsere Kunden hinsichtlich der für sie besten Lösung, wobei wir auch auf erprobte Standardanwendungen zurückgreifen können, die schnell und einfach zu implementieren sind“, erklärt Labusch weiter.

Live vorgestellt wird der FreshFinder beim „BranchenDialog Fleisch + Wurst 2017“ vom 31. Mai bis 1. Juni 2017 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln.