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FreshFinder: RFID-gestütztes Frischwarenmanagement

April 26, 2017

Checkpoints FreshFinder zielt darauf ab, Verluste durch abgelaufene Frischwaren im Lebensmitteleinzelhandel zu reduzieren. Frischwaren wie z. B. Fleisch, die in Selbstbedienungstheken angeboten werden, werden während des Verpackungsprozesses mit RFID-Etiketten versehen. Die Etiketten werden dabei mit den relevanten Produktdaten kodiert. Mittels verschiedener RFID-Lesepunkte und -Lesegeräte, die z. B. auf der Verkaufsfläche und im Kassenbereich angebracht werden, ermöglicht die Lösung ein automatisiertes Haltbarkeits-Management. So erhält der Einzelhändler einen exakten Überblick, welche Produkte sich aktuell in den SB-Theken befinden und wann das jeweilige Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist. Der Händler erhält so die Möglichkeit, rechtzeitig z. B. mittels Preisanpassungen den Abverkauf anzukurbeln, bevor die Waren aus dem Verkauf genommen werden müssen. Produkte, die trotzdem zu entsorgen sind, können ebenfalls mittels entsprechender Lesepunkte an den Abfallbehältnissen erfasst werden.

Die auf RFID-basierende Lösung bietet ein Höchstmaß an Genauigkeit durch einen hohen Automatisierungsgrad und erfordert dabei nur minimale Investitionen in die Infrastruktur. Neben der Abfallreduzierung dient die Lösung auch der Umsatzsteigerung, indem der Warennachschubprozess optimiert werden kann. In verschiedenen Tests konnten die Lebensmittelabfälle um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Auch der Umsatz stieg infolge eines optimierten Warennachschubprozesses um 7 Prozent. Darüber hinaus konnte der Arbeitsaufwand um bis zu 50 Prozent reduziert werden, was Einzelhändler in die Lage versetzt, ihre personellen Ressourcen mehr auf den Kundenservice in den Frischeabteilungen zu konzentrieren.

 

Packaged Foods Label